2. Bundesliga - Heimspiele am 23. und 24. November

Der 1. KSV Vetschau gewinnt die Heimspiele gegen den Stendaler KC und die SG Derenburg/Ilsenburg, aber verliert beide Zusatzpunkte.

Die Stendaler als Samstagsgegner machten es den Vetschauer Anstartern Rocco Faustmann (879) und Marcus Lehnigk (888) dieses Mal leicht, da sie mit 867 und 852 nur mäßige Ergebnisse erreichten.
Ganz anders sah das im Mittelblock aus, Michael Kschiwan mit starken 896 und Mathias Loewa mit 882 konnten die gut aufspielenden Gäste Matysiak (896) und Borsch (888) nicht ganz halten. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse war der Zusatzpunkt wieder in Gefahr, aber für die Spielpunkte hatten die Vetschauer dieses Mal ein ausreichendes Polster.
Steffen Manigk kegelte sich ab Beginn der dritten Bahn in einen Rausch und erreichte mit großartigen 903 den Tagesbestwert. Markus Lehmann hatte nach super Start hingegen in der zweiten Hälfte seine Probleme, mit dem Stendaler Zimmermann mitzuhalten. Als Markus sein Spiel bei 884 Holz mit einem Kegel weniger als der Stendaler beendete, war die Punktlandung für die Gäste perfekt. Sie erreichten genau die für den Zusatzpunkt benötigten 32 Einzelwertungspunkte.

Sonntags gaben erstmals die Ilsenburger und Derenburger Sportfreunde ihre Visite auf der Vetschauer Anlage ab. Erneut begannen Rocco Faustmann und Marcus Lehnigk das Spiel für Vetschau. Marcus spielte mit 884 wieder ein solides Ergebnis, hatte aber drei Hölzer weniger als Christian König gesammelt. Bei Rocco hingegen lief heute wenig zusammen, sodass man sich nach 67 Würfen zur Auswechslung entschied. Alexander Pieper rettete in den verbleibenden Würfen das Ergebnis auf 871. Auch hier setzte sich Gastkegler Horst Bläß mit 872 knapp durch. Dennoch kein Vorwurf, die Vetschauer halten als Team weiter zusammen und jeder kann mal einen schlechten Tag haben!
Der Mittelblock bestand heute aufgrund der weiterhin angespannten Personallage mit Jörg Müller und Lutz Diestel aus Nachrückern aus der zweiten Mannschaft. Besonders Jörg tat die erstmalige Zweitligaluft scheinbar gut, mit +28 auf den eher schwereren Bahnen legte er einen super Auftakt hin! Leider schlichen sich bei beiden Vetschauern dann Fehler ein, sodass 878 für Lutz und 885 von Jörg in die Wertung kamen. Beide Ergebnisse reichten weder für Königs Vorgabe aus dem Startblock noch für Langers starke 892 im Mittelpaar. Dank des Ausrutschers bei mageren 834 von Maurice Bläß lagen die Vetschauer nun aber immerhin nach Hölzern vorne. Auch hier Kopf hoch Maurice, jeder erlebt solche Tage, daran kann man nur lernen.
Im Schlusspaar hatten Steffen Manigk und Markus Lehmann wieder ihre liebe Mühe mit den Tücken der Bahn. Steffen erkämpfte sich mit einem starken Schlussspurt noch 887 und damit den erneuten Mannschaftsbestwert. Bei Markus blieb die Anzeige bei 880 stehen. Diese Ergebnisse waren gegen Angersteins Tagesbestwert von 893 samt Abschlussneun zu wenig. Zwar gingen die Spielpunkte erneut nach Vetschau, aber der Zusatzpunkt bei 40 kleinen Zählern mehr als verdient an die Spielgemeinschaft aus dem Harz.

Das Gesamtfazit fällt wieder eher ernüchternd aus: Nach dem eher unglücklichen Ausgang des Vortages konnte man am Sonntag von Glück reden, die zwei Spielpunkte daheim behalten zu haben. Im Kampf um den Klassenerhalt sind die Vetschauer mittlerweile auf Ausrutscher der Konkurrenz angewiesen, um noch eine Chance auf den Ligaverbleib zu haben.

St. M.

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