Vereinsfahrt vom 23.10 – 25.10.15 nach Holzhau

Vereinsfahrt vom 23.10 – 25.10.15 nach:

Am Freitag den 23.10.15 war es wieder soweit, 28 Paare  und Einzelreisende nahmen an der Vereinsfahrt teil.

Dieses Mal mit Riese Reisen Etwaige figürliche Ähnlichkeiten mit teilnehmenden Sportkameraden sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Und weil auch Mitfahrer mit weitem Anreiseweg und hohem Bahnschranken- Handicap zeitig eintrafen, ging es pünktlich los.

  

Die Ankündigung des Reiseleiters H.-G. „Puffi“  Frenzel, es würde erst etwas auf der Autobahn zum Anstoßen geben, wurde Mannhaft ignoriert und Traditionsgemäß am Ortsausgangsschild der Bügelverschluß am Bier gelöst.

Manch reiferes Semester ließen es aber auch ganz ruhig angehen.

Unsere Anreise verlief ohne Zwischenfälle bei gutem Reisewetter und das Einchecken im  schönen Hotel Lindenhof ging zügig voran. Bis zum Abendbrot war individuelle Freizeit, die mancher zu einem Rundgang im Ort, mancher mit einem kleinen Spaziergang bergan mit Bergprämie und andere beim faulenzen im Zimmer oder Saunabereich nutzte. Abendbrot gab es nach nochmaliger Vorabsprache wie geplant und satt wurde auch jeder.

Mit vollem Ranzen oder vornehm ausgedrückt: gut gestärkt, ging es dann auf die Kegelbahn. Das Hotel verfügt über 2 Bowling- und Klassicbahnen. Gespielt wurde in mehreren Wertungskategorien. Ermittelt wurden die Meisterinnnen beim Bowling und die Meister auf Classic und Bowling. Bei den Frauen auf Bowlingbahn gelang Regina Hantow der große Wurf vor Astrid Gehrke.

Beim Classic der Herren ergab sich folgender Einlauf: Manfred Hantow vor Peter Balzer und Lutz Diestel.   

Der Bowling-Wettbewerb gestaltete sich erwartungsgemäß spannend.Letztlich behielt Manfred Hantow die Nase vorn und zeigte den jungen Recken aus der 1. Herrenmannschaft, Patrick Diestel und Alex Pieper, wo die Hirsche wechseln.

Und weil genug noch lange nicht wirklich genug ist, wurde noch eine K.o. – Runde Classic  angehangen. Gleichzeitig ging der Spielbetrieb auf der Bowlingbahn weiter, so dass diese Veranstaltung langsam den Charakter eines Trainingslagers annahm. Ganz nach unserem Motto “Wehe wenn sie losgelassen“. Hier entschied Alex Pieper vor Manfred Hantow und Peter Balzer das Rennen für sich.

Der Sonnabend begann schon mit traumhaftem Wetter. Wie konnte es auch anders sein: schließlich hatten wir unser eigens Wetterhausmännchen mit dabei und das schaute gut gelaunt zum Haus heraus.

In Rechenberg, welches nach kurzem Spaziergang erreicht wurde, fand dann die Brauereibesichtigung einer der ältesten Privatbrauereien statt. Unser Betreuer machte seine Sache wirklich sehr gut. Auch wenn man die Frage, ob den auch Hefeweizen gebraut würde, fast schon als Sakrileg auslegen könnte, löste sie nicht nur Heiterkeit bei ihm, sondern im Nachgang auch beim Fragesteller aus. (Hefeweizen in Sachsen brauen: Pfui Deibel.)

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Brauereieigenem Restaurant,

ging es nach Freiberg zur Stadtführung.

Leider hatten wir mit dem Stadtführer etwas Pech. Er verstand es nicht so ganz, alle Teilnehmer zu begeistern und so kam es zu einer Absetzbewegung im „Jugendbereich“ und einigen „Betreuern“. Diese Truppe kehrte ein und genoss böhmische Getränkespezialitäten. Bei der Entsorgung derselben lernten sie, dass man Bierzapfsäulen auch als Wasserhähne nutzen kann.

So hatte auch dieser Abstecher noch einen Bildungseffekt.

Der abschließende Besuch der Mineraliensammlung im Schloss war dagegen super. Die Exponate erstaunten durch ihre Farbenvielfalt

und auch Form. Wie man sieht gibt es auch männliche Steine.

Danach ging es dann zurück zum Hotel wo nach dem Abendessen die Siegerehrung stattfand. Das anschließende gesellige Beisammensein zog sich nicht allzu sehr in die Länge. Dem doch sehr erlebnisreichen Tag musste Tribut gezollt werden und das „Trainingslager“ vor Vorabend tat ein Übriges.

Am Sonntag, unserem letzten Tag, stand als erster Punkt eine Verabredung mit 4 Hafermotoren zur Kremser Fahrt mit Gulaschsuppe auf dem Programm. Das Wetter spielte zu Anfang  nicht ganz so mit, was der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Lag vielleicht auch daran das unser „Wettermännchen“ etwas abgelenkt war. Reiseleiter H.-G. F. verstand sich mit den Angestellten des Fuhrunternehmens, egal ob 4- oder 2- beinigen, auf Anhieb.

Die letzte Station unserer Reise bildete das Uhrmachermuseum in Glashütte. Waren wir schon von der großen Standuhr im Foyer und ihrer Entstehungsgeschichte beeindruckt, es dauerte gut 3 Jahrzehnte bis zur Fertigstellung.

So staunten wir nicht schlecht über die DDR- Vergangenheit und dem dort erreichten (Puffi`s Armbanduhr stammt aus diesem Hause und er trägt sie täglich).

Und erst recht über die Winzigkeit der Teile einer Uhr, wie man sie so eigentlich nicht so oft sieht.

Auch Prunkstücke vom ollen Kaiser Wilhelm sind zu sehen. Leider ist das Foto nur ein Abklatsch der Wirklichkeit.

Gegen 19:30 Uhr erreichten wir nach einer gelungen Ausfahrt den Busbahnhof in Vetschau. Ein besonderer Dank an dieser Stelle gilt dem Organisator und all jenen die zu diesem Ausflug aktiv beigetragen haben.

J.M.