Die Vetschauer kehren ohne Punkte heim...

Am vergangenen Wochenende waren die Zweitligakegler in der Hämmerlingstraße bei Union Oberschöneweide II und den Sportfreunden von Sparta/KSG Berlin zu Gast.
Der Samstagsgegner Union II ließ den Vetschauern zu keiner Zeit eine Chance, am Ende lagen fast 200 Holz zwischen beiden Teams. Schon im Startdurchgang bekamen Thomas Lenk und Alexander Pieper mit jeweils 880 mehr als 80 Hölzer aufgebrummt, weil Felix Rosenow (924) und Dominik Ring (919) stark aufspielten. Auch Marcus Lehnigk (848) und Rocco Faustmann (877) waren auf verlorenem Posten. Patrick Diestel (884) und Steffen Manigk (895) konnten zwar die besten Vetschauer Ergebnisse erkegeln, doch nur Steffen gelang mit einer Abschlussacht noch die Vermeidung der Höchststrafe. Zeitgleich gewann auf den Bahnen nebenan KW sein erstes Auswärtsspiel gegen den Vetschauer Sonntagsgegner, sodass man auf einen besseren Spielverlauf am Sonntag hoffte.

So durften dann Marcus Lehnigk und Alexander Pieper das Spiel für Vetschau eröffnen. Gerade zu Beginn boten sich durch zahlreiche Fehlhölzer der Gastgeber viele Möglichkeiten, aber so recht wusste man das nicht zu nutzen. Marcus erwischte ein gebrauchtes Wochenende und blieb bei 856 hängen, Alexander schob sich mit 887 vor beide Heimspieler, die 883 und 885 in die Wertung brachten. Als jedoch im Mitteldurchgang Alexander Gresch (873) und Rocco Faustmann (879) an der Vorgabe des Sparta-Startblocks scheiterten, war die Hoffnung auf den Zusatzpunkt stark gesunken.
Patrick Diestel und Steffen Manigk hätten nun schon Top-Ergebnisse gebraucht und bestenfalls vor den starken Schlussspielern von Sparta landen müssen, um noch etwas zu reißen. Als zur Hälfte für Patti +34 und Steffen +27 an der Anzeige standen, war dies tatsächlich noch realistisch. Aber folglich gelangen zu wenige Plushölzer, die Hausherren spielten teils Neunerserien, sodass sich Patrick mit 892 und Steffen mit dem Mannschaftsbestwert von 894 geschlagen geben mussten.
Nach den ersten vier Spielen stehen die Vetschauer punktgleich mit Sparta auf dem letzten Rang und haben nun noch ein Auswärtsspiel in Derenburg und dann drei Heimspiele am Stück vor der Brust. Marcus Heincke als Berliner Teamkapitän formulierte treffend, dass der Abstiegskampf eröffnet ist.

St.M.